Schwesig räumt ein: Frauen können nicht verhandeln

Berlin. „Familienministerin“ Manuela Schwesig (SPD) hat zugegeben, daß Frauen nicht in der Lage sind, über ihr Gehalt zu verhandeln. Sie fordert daher eine gesetzliche Reglementierung.

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Das Wesen einer freien Marktwirtschaft ist, daß Löhne und Gehälter frei ausgehandelt werden. Die Frau hat sogar eine bessere Verhandlungsposition, denn sie ist nicht auf Arbeit angewiesen. Sie kann einfach die Stelle ablehnen, wenn sie nicht das gewünschte Gehalt bekommt, und sich zuhause von ihrem Mann ernähren lassen.

Dennoch schafft es die Frau nicht, dasselbe Gehalt, das der Mann verdient, zu erreichen.

Das bedeutet, daß sie weniger leistet. Arbeitgeber müssen kalkulieren, welche Leistung er für sein Geld bekommen wird. Für mehr Leistung wird er mehr Geld bieten. Würde die Frau das gleiche leisten wie der Mann, hätte der Arbeitgeber keinen Grund, ihr weniger zu zahlen.

Diesen Umstand ignoriert die Ministerin. Sie setzt offenbar Arbeitsleistung mit Anwesenheitszeit gleich, und vergißt, daß auch die tatsächlich verrichtete Arbeit eine Rolle spielt.

Sie will ein Gesetz auf den Weg bringen, welches einen Lohn auf Basis der Anwesenheitszeit vorschreibt, und die tatsächlich verrichtete Arbeit nicht berücksichtigt.

Veröffentlicht am 9. Juli 2015, in Beruf. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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